Hier finden Sie aktuelle Berichte und Infos
Aktuelle Berichte von 2026 finden Sie direkt in diesem Ordner.
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Gesundheitsmesse Stuttgart, 30.01. – 01.02.2026
Alle Jahre wieder findet Ende Januar / Anfang Februar die Medizin Messe in Stuttgart statt, an der wir, wie jedes Jahr, unsere beginnen.
Über 300 Aussteller präsentieren Produkte, Dienstleistungen und Innovationen aus allen Bereichen der modernen Gesundheitsversorgung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Teilnahme von Verbänden, Organisationen und Selbsthilfegruppen im Gesundheitsbereich, die über ihre Arbeit berichten und aufklären.
Auch unser Selbsthilfeverband Fibromyalgie Baden-Württemberg e.V. war mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten. Wir konnten Betroffenen, Angehörigen und Interessenten wertvolle Tipps geben und unser Infomaterial weiterreichen.
Aber auch Ärzte und Therapeuten zeigten Interesse an unseren Angeboten.
Es bestätigt sich immer wieder: der Bedarf an Informationen über und an Hilfsmöglichkeiten für Fibromyalgie ist sehr groß!!!
Unser 1. Vorsitzender Herr Bruno Hodapp konnte mit seinem Vortrag
einiges zur Aufklärung über dieses Krankheitsbild beitragen. Insgesamt ziehen wir wieder eine positive Bilanz unseres Auftritts auf dieser Medizin Messe.
Schön war es auch, dass einige Mitglieder unserer Selbsthilfegruppen den Vorstand aktiv an unserem Messestand unterstützt haben!
Gemeinsam sind wir stark für unsere Selbsthilfegruppen und den gesamten Verband.
Wir bedanken uns auch bei der AOK Baden-Württemberg für die Unterstützung.
Gruppenleiterseminar in Bad Boll vom 19.03. – 22.03.2026
Drei sehr informative und interessante Tage durften unsere Gruppenleiter/-innen und Stellvertreter/-innen in Bad Boll verbringen. Vom 19.03. – 22.03.2026 absolvierten 18 Teilnehmer/-innen die erste Gruppenleiterschulung in diesem Jahr im Hotel Seminaris.
Wie immer boten sich den Teilnehmer/-innen abwechslungsreiche Themen, fesselnde Therapeuten und aufschlussreiche Gespräche.
Susanne Pawelczyk traf mit ihrem Thema „Stress im Umgang mit Mitarbeitern und Vorgesetzten - was passiert im Körper und wie gehe ich damit um?“ absolut den „Nerv“ der Anwesenden. Mit ihrer sympathischen und herzlichen Art begeisterte sie wieder einmal das Publikum.
Die Gruppenleiter/-innen bekamen wertvolle Hinweise und auch das notwendige Handwerkszeug für ihre erfolgreiche Arbeit. „Teamarbeit als Aufgabe“ und „Gruppen-mitglieder einbeziehen und auch belohnen“ waren nur zwei Tipps von Frau Pawelczyk.
Der Freitagabend klang mit einem Besuch der Theaterscheuer Ebersbach sehr harmonisch aus. Dank der Organisation von Karin Arnold konnten sich alle Teilnehmer als geschlossene Gruppe das Theaterstück „Männer send au bloß Menscha“ anschauen und hatten sehr viel Spaß. Viele Pointen brachten das Publikum zum Lachen und die Alltagssorgen konnten mal für ein paar Stunden vergessen werden.
Heike Lübeck überzeugte mit ihrem Vortrag zum Thema „Schlaganfall“ alle Anwesenden und teilte ihr enormes Wissen. Jede/jeder profitierte von den Neuigkeiten zu diesem Krankheits-bild und konnte viele wertvolle Informationen mitnehmen.
Der Fakt, das Schlaganfall Menschen jeden Alters ganz plötzlich betreffen kann, machte doch viele sprachlos. Gerade deshalb ist besonnenes und schnelles Helfen in so einem Fall sehr wichtig!!! Die Ersthelfer/-innen sollten in jedem Fall ruhig und konzentriert vorgehen. Man sollte so schnell wie möglich den Rettungsdienst informieren, da jede Minute zählt. Je länger das Gehirn nicht mit Sauerstoff versorgt wird, desto mehr Areale sterben ab und es entstehen bleibende Schäden.
Wenn ein vermeintlicher Schlaganfallpatient auf einem Stuhl sitzt, sollte er auf den Boden gesetzt werden oder sogar in eine liegende Position gebracht werden. Die stabile Seitenlage wäre das Mittel der Wahl, so lange keine Reanimation notwendig ist. Der Kopf befände sich dabei in der tiefsten Stelle, um ein Verschlucken der Zunge oder des anfallenden Speichels unbedingt zu vermeiden. Laut Frau Lübeck kann ein Ersthelfer/-in keine Fehler machen, denn helfen ist besser, als nichts zu tun! Der oder die Betroffene hat so eine bessere Chance auf vollständige Genesung.
Um eine bessere Vernetzung unserer Selbsthilfegruppen untereinander zu fördern und zu thematisieren, unternahmen wir gemeinsame Spaziergänge, sowie Freizeitaktivitäten. Dabei entstand ein prägender und hilfreicher Austausch statt.
Insgesamt blicken die Teilnehmer/-innen auf eine erlebnisreiche Zeit in Bad Boll zurück und bedanken sich beim Vorstand für die gute Organisation und bei der AOK die finanzielle Unterstützung.


